Das alte Fischerdorf Morro Jable auf dem Weg zum Positiven.

Morro Jable wird immer ansehnlicher – ein Ausflug wert.

Jetzt lohnt es sich auch für die „All inklusive Touristen“ mal ein Bein vor die Tür zu setzen und ihre abgeschotteten Hotelanlage zu verlassen. Morro Jable ist so schön wie nie zu vor – mal abgesehen davon, dass es vor der Zeit des ständig wachenden Tourismus wahrscheinlich noch am allerschönsten war.

Aber – wir leben nun mal im Jahre 2013 und die Traumstrände im Süden Fuerteventuras sind bereits seit über 40 Jahren kein Geheimnis mehr. Das hat die Infrastruktur doch sehr verändert. Und wo man 40 Jahre lang vor allem schnell, billig und hässlich baute, tut sich nun scheinbar endlich etwas für all diejenigen, die schon lange eine Offensive im Qualitätstourismus und mehr „Ambiente“ fordern und sich gleichzeitig auch für eine höhere Lebensqualität der Einheimischen einsetzen.

So ist es also endlich passiert. Die Fussgängerzone ist seit einigen Monaten fertig gestellt und wie man sieht, dieses Projekt hat dem Ansehen des kleinen, ehemaligen Fischerdorfe im Süden Fuerteventuras doch sehr gut getan.

Wo früher zahlreiche Autos, die Strasse hoch und hinunter düsten und sich die Passanten  auf schmalen Bürgersteigen im Wege standen, kann man nun ganz relaxt durch das Dorf spazieren. Zugegeben – es fehlen vielleicht noch die richtigen Läden zum Einkaufen und die wirklich schönen Cafés und Bars, aber auch diesbezüglich tut sich schon etwas. Hier und da stehen bereits ein par Tische draussen und man kann mitten im Dorf unter freiem Himmel einen Kaffee genießen.

Jetzt muss nur noch die Baustelle am Plaza de los pescadores endlich fertiggestellt werden, was im Februar angeblich der Fall sein wird und dann haben wir auch hier einen weiteren, großen autofreien Platz mit offenem Blick auf die schöne Bucht von Morro Jable.

Wer längere Zeit nicht in Morro Jable war, wird mit Sicherheit begeistert sein von dem neuen „Dorfbild“. Die Autos parken im übrigen auf einem großen zentral gelegen Parkplatz.

Was jetzt noch fehlt – Touristen, die sich nicht in ihren Hotelburgen verstecken und hübschere Locations zum Verweilen. Ich bin gespannt, wie es hier weiter geht.

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