Jardin Botanico Canario – der botanische Garten der Kanaren

El Jardin Botanico Canario „Viera y Clavijo“.

Falls Dich die botanische Welt fasziniert wird Dich dieser Park mit Sicherheit begeistern.  Und falls Du nur ein botanischer Laie bist, wie ich, ebenfalls. Hier gibt es eine Vielfalt an Pflanzen, die in der Tat beeindruckend ist und u.a. auch riesige fast haushohe Kakteen.

Der Botanische Garten der Kanaren oder auch nur  Jardín Canario genannt befindet sich auf Gran Canaria nur wenige Kilometer von Las Palmas entfernt. Hier findest Du die geballte kanarische Flora des Miniatur-Kontinentes, der immerhin über 2000 verschiedenen Pflanzenarten aufweisen kann – viele davon endemische (also heimische). Nicht gerade wenig, wie ich mir selbst erst anlesen musste, da z.B. England nur um die 1600 Pflanzenarten aufweist und davon nur 1/5 endemische sind.

Obwohl der Park von einem schwedischen Spanier oder spanischem Schweden namens Erik Ragnar Svensson gegründet wurde, (der erste Direktor des Parks im Jahre 1959) wurde der Park jedoch nach dem Naturforscher Viera y Clavio benannt: der Verfasser des Lexikons der Naturgeschichte der Kanarischen Inseln (Diccionario de historia natural de las islas Canarias).

Der Park ist riesig und hat viele Bereiche für die man sich als botanischer Laie sicherlich nicht so viel Zeit nehmen muss, wie als Profi. Da ich mir sicher bin, dass Du einen Reiseführer bei Dir hast erspare ich mir hier im Detail nun auch die Beschreibung der Highlights – wie z.B. der Original getreue Nachbau  der Steinbrücke, der Brunnen der Weisen, der Plaza Matías Vega, El Jardín de las Islas, El Jardín de Cactus y Suculentas, El Jardín Macaronésico Ornamental,  El Jardín Escondido, El Pinar, El Bosque de Laurisilva oder der Plaza de los nenúfares ein kleiner Teich mit vielen Seerosen und vielen Fröschen, die Dir mit ihrem Gequake den Weg weisen.

Die Öffnungszeiten des Parkes sind hier gleich auf meinem ersten Fotos abzulesen. Und der Eintritt ist sogar kostenlos. An wenigen Feiertagen ist er angeblich nicht geöffnet – daher im Zweifelsfall noch einen Einheimische fragen bevor man hin fährt. Der Garten ist gut ausgeschildert und leicht zu finden. Im unteren Teil befindet sich ein kleines Haus, das eine Ausstellung über den kanarischen Drago (Drachenbaum) sowie das alte Arbeitszimmer des Parkgründers beinhaltet. Dort gibt es auch ein Modell des Parks mit elektrischen Orientierungslichtern, mit deren Hilfe man sich einen guten Eindruck über die Aufteilung des Jardin Botanico machen und seinen eigenen Weg planen kann.

Canarisol-Urlaub auf den Kanaren